Blutung unter Einnahme von Tamoxifen

Claudia

Guten Abend,
ich bin 49 Jahre und erkrankte im August des letzten Jahres an einem hormonell bedingten Mamma-Karzinom. Ich erhielt für circa 6-8 Wochen das Medikament Tamoxifen, 20 mg. Nach einem Oncotype DX Brustkrebstest war klar, dass der Nutzen einer Chemotherapie unter 4% lag und ich nahm stattdessen an der ADAPT-Studie mit den Medikamenten
Ribociclib und Letrozol teil, was bedeutete: Keine Voroperation oder Radiotherapie. Zusätzliche Hilfe dich einmal im Monat die Spritze Enantone°-Gyn. Nach ca. 4 Monaten hatten sich meine Leberwerte so verschlechtert, dass der GPT Wert bei 770 lag. Folge dessen wurde nach einer Leberbiopsie die Studie abgebrochen. Der Tumor hatte sich allerdings deutlich unter Einnahme der Studienmedikamente verkleinert. Es folgte die Entnahme des Tumors im März diesen Jahres und danach 28 Bestrahlungen. Im Anschluss an die Bestrahlungszeit nahm ich wieder Tamoxifen ein. Ende Juli setzten plötzlich Blutungen auf. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit Juli 2021 keine Periode mehr. Ich nach Durchführung eines Ultraschallsdurch meine Gynäkologen, teilte diese mir mit, dass die Gebärmutterschleimhaut sich unter Tamoxifen nicht deutlich verdickt hätte. Ich holte mir allerdings in diesem Monat eine zweite Meinung ein. Dabei wurde festgestellt dass die Gebärmutter Schleimhaut derzeit bei 12 mm liegt. Zusätzlich wurde eine Zyste an den Eierstöcken festgestellt und 2 Myomean der Gebärmutter. Im August hatte ich keine Blutungen mehr, aber stattdessen bekam ich am 09.09.2022 erneut Blutungen, die bis heute anhalten. Man sagt ja, dass es wichtig ist Blutungen unter Einnahme von Tamoxifen ärztlich ärztlich abklären zu lassen und so werde ich morgen erneut meine Gynäkologin kontaktieren. Allerdings habe ich vor ab eine Frage: vor der Erkrankung an Brustkrebs hatte ich keinerlei Anzeichen von Wechseljahren und bekam meine Monatsblutung regelmässig alle 28 Tage. Woran liegt es jetzt also, dass ich plötzlich Blutungen habe? Reicht die Untersuchung per Ultraschall aus, um zu erkennen, ob es sich wirklich um Myome an der Gebärmutter handelt oder um einen Tumor?Kann es sein, dass die 20 mg Tamoxifen nicht ausreichend sind und die Dosis erhöht werden muss? Es wäre sehr nett, wenn Sie mir meine Fragen beantworten könnten und ich bedanke mich im Voraus dafür!!!

Allen hier im Forum alles Gute und vor allem Gesundheit!!!

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